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Die Rangooniha-Moschee in Abadan, Iran, hat eine faszinierende Geschichte, die mit der Ölindustrie der Stadt verbunden ist. Die 1912 erbaute Moschee diente den religiösen Bedürfnissen der burmesischen (aus dem heutigen Myanmar stammenden) Angestellten, die von den Briten wegen ihres Fachwissens im Bereich Ölförderung und Raffineriebau in den Iran gebracht wurden. Diese Arbeiter waren hauptsächlich sunnitische Hanafi-Muslime, aber auch Hindus und Buddhisten. Die Moschee, die in erster Linie von diesen burmesischen Arbeitern finanziert wurde, zeichnet sich durch eine einzigartige Architektur und Dekoration aus, die von hinduistischen Tempeln beeinflusst ist. Sie wurde zu einem Symbol der Solidarität unter den Muslimen in Abadan und zog Gläubige verschiedener Nationalitäten und Konfessionen an. Die Moschee wurde während des iranisch-irakischen Krieges beschädigt, ist aber nach wie vor eine bedeutende historische und kulturelle Stätte.
Zusammen mit der Rangooniha-Moschee bieten diese Orte ein umfassendes Erlebnis der kulturellen, historischen und natürlichen Landschaften von Abadan.
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